Batteriewasser selbst herstellen
Alle Batteriewassersysteme können bequem am Wasserhahn angeschlossen werden. Hierzu bieten wir passend alle benötigten Übergänge und Schlauchleitungen gleich mit an. Die Batteriewassererzeuger bestehen aus Druckbehältern, die mit dem üblichen Leitungswasserdruck problemlos arbeiten. Bei größeren Abnahmemengen empfiehlt sich das Vorschalten eine Umkehrosmoseanlage.
Unsere Batteriebefüllungs-Flaschen halten einem Druck von bis zu 16 bar stand. Das Filtergranulat in der Batteriebefüllstation erzeugt demineralisiertes Wasser nach VDE 0510 und DIN 62877 und DIN 43530 Teil 4, was eine höhere Reinheit als handelsübliches destilliertes Wasser aus dem Baumarkt aufweist.
Die Batteriewasserqualität sollte folgende Werte einhalten
- Gesamthärte: 0° GH (völlig kalk frei)
- 0 bis 10 µS/cmµS (völlig Salz- & mineralienfrei)
- frei von Feststoffen bis 1µm
- Selbst Partikelablagerungen in der Batterie müssen komplett ausgeschlossen werden
Der wesentliche Vorteil der AFT Batteriewasser-Filteranlage besteht darin, dass der Leitungsdruck genutzt wird, um das Wasser durch den Filter zu drücken und gleichzeitig zum Verbraucher, damit über eine Zapfpistole bequem und in hohen Mengen Batteriewasser gezapft und abgefüllt werden kann.
Die Verwendung von VE-Wasser (vollentsalztes Wasser) für Batterien ist aus mehreren Gründen wichtig Reinheit
VE-Wasser ist frei von Mineralien und Ionen, was für die optimale Leistung und Langlebigkeit der Batterien entscheidend ist.
Vermeidung von Verunreinigungen: Die Abwesenheit von Verunreinigungen in VE-Wasser verhindert Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit und Lebensdauer der Batteriezellen. Hierzu muss zwingend ein Partikelfilter nach der Vollentsalzung eingesetzt werden, da das Ionenaustauscherharz nur gelöste Inhaltsstoffe entfernt, aber Partikel und Schwebstoffe von einem Feinfilter, vorzugsweise 1-5 µm, zurückgehalten werden müssen.
Qualitätssicherung: Die Verwendung von hochreinem Wasser gewährleistet die Qualität und Konsistenz der Batterien während des Herstellungsprozesses.
Leistungsoptimierung: Speziell behandeltes VE-Wasser trägt zur optimalen Leistung der Batterien bei. Vermeidung von Ablagerungen: Im Gegensatz zu unbehandeltem Trinkwasser verhindert VE-Wasser die Bildung von Calcium- und Magnesiumablagerungen, die die Batteriefunktion beeinträchtigen könnten.
Sicherheit: Die Verwendung von VE-Wasser trägt zur Sicherheit der Batterien bei, indem es unerwünschte chemische Reaktionen minimiert. Die Verwendung von VE-Wasser ist somit ein entscheidender Faktor für die Herstellung und Wartung von hochwertigen und zuverlässigen Batterien.
Das Produzieren von Batteriewasser mittels einer Umkehrosmoseanlage ist deswegen bedenklich, da UO-Anlagen einen gewissen Schlupf aufweisen. D.h., das Produktwasser (Permeat) kann je nach Zulaufwasserqualität variieren und den Grenzwert für Batteriewasser übersteigen. In jedem Fall sollte bei der Produktion von Batteriewasser für sehr hohe Mengen eine Umkehrosmose mit nachgeschaltetem Mischbettharzfilter eingesetzt werden. Passende Messgeräte, die für Messbereiche < 1 µS/cm geeignet sind, sind hierzu immer erforderlich.
Um Batteriewasser mittels Ionenaustauscher zu erzeugen, gehen Sie wie folgt vor
Füllen Sie das Mischbettharz in einen speziellen Druckbehälter oder eine Filterpatrone (BW-Serie oder MBK), oder erwerben Sie gleich fertige Systeme von AFT. Schließen Sie den Behälter an die Wasserleitung an. Leiten Sie das Leitungswasser durch den Behälter mit dem Mischbettharz. Das Mischbettharz entfernt alle gelösten Mineralien, Salze und Kalk aus dem Leitungswasser. Das resultierende Wasser ist vollständig entsalzt (VE-Wasser) mit einer Leitfähigkeit von 0-2 µS und einer Gesamthärte von 0° GH.
Die Ausbeute hängt von der gewünschten Reinheit ab. Für Batteriewasser (0-15 µS/cm) können Sie mit 100-125 Liter pro Liter Mischbettharz rechnen. Die Kapazität variiert je nach Wasserhärte. Bei 10° dGH erzeugt 1 Liter Mischbettharz etwa 150 Liter Reinstwasser. Für die Batterieherstellung ist dieses hochreine Wasser von entscheidender Bedeutung, da es die Qualität der Batteriezellen beeinflusst. Alle Rechtschreibfehler wurden behoben; der Inhalt und die Formatierung blieben unverändert! Batteriewasser Komponenten und Systeme Drucklose Batteriewassersysteme oder mittels Druckminderer reduzierte Leitungswasser-Systeme Partikelfilter in allen Größen und Abscheidegraden Auswaschbare Vorfilter bei gröberen Verunreinigungen Umkehrosmoseanlage vorgeschaltet als Vorfilter bei hohem Verbrauch UV-Entkeimung, falls das Wasser zu stark mit Biologie belastet ist Chlorreduktion bei zu stark belasteten Wässern Batteriewasser Lagern und Transportieren Für das Lagern und Bereitstellen von großen Mengen an Batteriewasser empfehlen wir unsere VE-Wasser-Tanks. Transportwägen mit unterschiedlichen Tankgrößen sowie mit batteriebetriebener Förderpumpe können individuell angeboten werden.