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Heizungswasser selbst aufbereiten: Vollentsalzung

Heizungswasser nach VDI 2035 selbst produzieren

Unsere Filtertechnik für die Heizungswasseraufbereitung wurde speziell zur Neubefüllung und Nachspeisung konzipiert. Professionell Heizungen befüllen für Privat, Sanitär, Gewerbe und Industrie.

AFT Heizungsbefüllanlagen sind komplette Systeme und können sofort ohne besondere Vorkenntnisse installiert und in Betrieb genommen werden. Unsere Serviceberater helfen Ihnen gerne bei der Auswahl.

 

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Heizungswasser selbst aufbereiten: Vollentsalzung

Heizungswasser nach VDI 2035 selbst produzieren

Unsere Filtertechnik für die Heizungswasseraufbereitung wurde speziell zur Neubefüllung und Nachspeisung konzipiert. Professionell Heizungen befüllen für Privat, Sanitär, Gewerbe und Industrie.

AFT Heizungsbefüllanlagen sind komplette Systeme und können sofort ohne besondere Vorkenntnisse installiert und in Betrieb genommen werden. Unsere Serviceberater helfen Ihnen gerne bei der Auswahl.

 

Das leidige Thema mit dem richtigen Heizungswasser

Als Installateur oder Heizungsbauer muss man mittlerweile auch noch Chemie studiert haben, denn was es bei dem Thema "Heizungswasser" alles zu beachten gibt, lässt sich nicht in 5 Minuten verstehen - oder doch?

Wir erklären ihnen in 5 Minuten, worauf es beim Heizungswasser ankommt und verzichten auf zeitraubende unwichtige Theorie.

Auslegungshilfe und Wissen zur Aufbereitung von Heizungswasser

Welche Größe brauche ich?
Relevant ist die örtliche Härte und Ihr Wasserbedarf. Angenommen Sie haben 10°GH (nachzulesen in der Trinkwasseranalyse Ihres Trinkwasseranbieters) und einen Bedarf von 1500 Liter an Heizungswasser, dann sollten Sie mit folgender Ausbeute pro Liter Mischbettharz rechnen: 1500 Liter : die Ausbeute (siehe in folgender Tabelle). Als Beispiel nehmen wir 20° GH mit pH 7 Harz.
1500 : 75 = 20 Liter Harz. In diesem Fall wäre ein Kartuschensystem teurer als ein Flaschensystem.
Rufen Sie uns einfach an, damit wir für Sie die richtige Heizungswasser-Anlage auslegen: 09127/9042480

Für welches System soll ich mich entscheiden?
Bei dem oben aufgeführtem Beispiel würden Sie als Kartuschensystem, nehmen wir hier einen HWN mit einer Kartsuche, €189 plus 29 weitere Kartuschen benötigen. Abgesehen vom zeitlichen Aufwand, kommen hier Kosten in Höhe von €679 zusammen.
Ein Flaschensystem mit 20 Liter Harz liegt bei €388.

Unsere Produktvideos finden Sie auf YouTube.

Warum sollte ich mich als HKS Installateur oder Privatperson mit dem Thema Heizungswasser auseinandersetzen?

Das falsche Füllwasser kann schnell zu Problemen und Korrosion im Heizkreislauf führen. Kommt es zu einem Garantiefall mit dem Heizungsanlagenhersteller, müssen Sie als Fachfirma oder Privatperson nachweisen, dass Sie die Anlage fachgerecht befüllt haben. Und es kommt noch schlimmer, Sie müssen einen Nachweis führen!

Welche Normen sollte ich kennen?

DIN EN 1717 und DIN 1988-100 regelt den Schutz des Trinkwassers in Hinblick auf die Verwendung eines Systemtrenners.

Die VDI 2035 und 4708 regelt die Verwendung von Befüllwasser zur Vermeidung von Kalkablagerungen und Korrosionsschäden in geschlossenen Heizkreisläufen.

Wie soll ich die Erstbefüllung mit Heizungswasser durchführen?

Beachten Sie hierzu einfach die Vorgaben des Heizungsherstellers und gleichen diese mit der VDI 2035 ab.
Unterschieden wird in der VDI zwischen einer salzarmen und salzfreien Befüllweise.
Vereinzelt gibt es noch Hersteller, die nur eine Enthärtung, also die Entfernung von Calcium und Magnesium fordern. Der Salzgehalt und die elektrische Leitfähigkeit bleibt dabei völlig unverändert. Diese Vorgaben sind aber aus unserer Sicht veraltet, denn wenn Heizungswasser aufbereitet wird, dann unbedingt mit der Entfernung der Salze, die ja für die Korrosion maßgeblich sind.
95% der Hersteller fordern ein Heizungswasser laut VDI2035, also Enthärtung und Entsalzung.

Ein Überblick! Welche Anforderung stellt die VDI 2035 an das Heizungswasser?

Gesamthärte und eine elektrische Leitfähigkeit kleiner 100 µS/cm ist ja noch verständlich. Nun kommt noch der pH-Wert ins Spiel. Hier ist darauf zu achten, dass beim Einsatz von Aluminium, welches oft in Wärmetauschern verbaut wird, nicht über 8,5 gefahren werden sollte. Nun ergibt sich ein sehr geringes Fenster des empfohlenen pH-Werts, laut VDI 8,2 bis 10. Ist Aluminium verbaut, liegt der empfohlene Bereich zwischen 8,2 und 9. Das stellt ein gewisses Problem dar, weil der pH-Wert sehr schwierig einzustellen ist und sich ständig verändert. Messungen nach Tagen führen plötzlich zu ganz anderen Werten, als am Tag der Heizungsbefüllung. Und auch nach Wochen können sich wieder Änderungen ergeben, bis der Wert optimal eingestellt ist. Im schlimmsten Fall muss der pH-Wert nachreguliert werden. Dem Sinken des pH-Wertes kann man im vornherein durch den Einsatz eines speziellen pH+ Ionenaustauscherharzes entgegenwirken, dieses stabilisiert und erhöht den pH-Wert bereits bei der Heizungsbefüllung. In Folge kann die Zugabe chemischer Zusatzmittel vermieden bzw. stark gesenkt werden, was nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich große Vorteile bietet. Unsere Systeme zur Heizungsbefüllung arbeiten aus diesem Grund jeher mit speziellen AFT Ionenaustauscherharzen mit pH-Anhebung.

Heizungswasser Wissen

 

Kalk, Korrosion, Kosten:
Falsches Heizungswasser hat teure Folgen!

Falsches Heizungswasser wirkt sich gleich mehrfach negativ auf Ihre Heizkörper, Rohrleitungen und die Heizungsanlage aus: Kalkablagerungen im Rohr oder Wärmetauscher verursachen eine erhöhte Reibung und reduzieren so die Durchströmung. Dadurch entsteht ein erhöhter Energiebedarf. Gleichzeitig erhöht die Kalkschicht die Isolierung der Rohre, sodass weniger Wärme bei Ihnen ankommt. Sie haben also höhere Kosten – bei weniger Wärme!

Der Kalk im Heizungswasser verkleinert die Rohrquerschnitte, da er sich an die Wandung legt und Kesselstein bildet. Das erhöht auf Dauer den Brennstoffverbrauch und schädigt wichtige Komponenten Ihrer Heizungsanlage.

Außerdem können ein falscher pH-Wert sowie Salze wie Chlorid und Sulfat in Ihrem Heizungswasser Korrosionsreaktionen verursachen. Dieser Rost bildet zudem Heizungsschlamm, der Ihre Heizungsanlage weiter schädigt. Aluminiumwärmetauscher etwa können bereits nach einem Jahr dermaßen korrodiert sein, dass sie undicht werden. Eine Gewährleistung vom Hersteller greift hier nicht, da dieser in seiner Bedienungsanleitung klar definiert, dass vollentsalztes Wasser eingesetzt werden muss.

Vermeiden Sie Reparaturkosten im fünfstelligen Bereich!

Wir haben täglich Kunden, die uns von ihren defekten Fußbodenheizungen oder Brennwertthermen berichten. Da fallen schnell Sanierungskosten von über 30.000 Euro an. Oft hören wir dann den Satz „Hätte ich gewusst, dass sich so ein Schaden vermeiden lässt, hätte ich mich gleich für das richtige Heizungswasser entschieden!“

Immer wieder erleben wir, wie hochwertige Heizungsanlagen durch eine unsachgemäße Befüllung auf Dauer beschädigt und ineffizient werden, weil sich zum Beispiel Kalkablagerungen bilden. Schon bei nur drei Millimetern Ablagerungen erleiden Sie einen Wärmeverlust von 20 Prozent!

Heizungswasser aufbereiten: Darauf kommt’s an!

Es reicht nicht, einfach gutes Trinkwasser in Ihre Heizungsanlage zu füllen. Selbst bestes Trinkwasser kann dafür ungeeignet sein und sogar dauerhaften Schaden anrichten. Denn es kommt auf die chemische Zusammensetzung des Füllwassers und seine Wechselwirkungen mit modernen Heizsystemen an. Bei uns erhalten Sie das optimale Heizungswasser, das Sie zum Betrieb Ihrer Heizung benötigen. Egal, ob Sie Ihre eigene Heizung selber warten oder sich als Gewerbetreibender um die Anlagen Ihrer Kunden kümmern, ob Sie eine neue Heizung erstmals befüllen oder eine Bestehende nachbefüllen: Wir konstruieren Ihnen in kürzester Zeit zum Beispiel individuell gefertigte Heizungswasser-Aufbereitungssysteme, mobile Systeme für Sanitärbetriebe sowie unkomplizierte Lösungen für private Haushalte. Unsere Produkte haben sich im Praxisalltag bestens bewährt! Mit unserem speziellen Ionenaustauscherharz, welches den pH-Wert erhöht, erreichen wir die Vorgaben der VDI 2035 bereits bei der Befüllung.

Was bedeutet die VDI-Richtlinie 2035 für Sie?

Die Härte, Leitfähigkeit und pH-Wert des Füllwassers sind in der VDI-Richtlinie 2035 festgelegt. Nur wenn Sie diese Kriterien einhalten, sind auch Garantien und Gewährleistungsansprüche seitens der Hersteller erfüllt. Je nach Wasserqualität ist eine Enthärtung, Teilentsalzung oder Vollentsalzung nötig, man spricht auch von einer salzarmen oder freien Fahrweise. Eine Enthärtung ist in der Regel nicht ausreichend, um Ihre Heizungsanlage zu schützen. Die Entsalzung vermeidet die Korrosion an Fittingen, Rohren oder Verschraubungen. Vollentsalztes Wasser, sogenanntes VE-Wasser, verhindert Ablagerungen im Rohr oder Wärmetauscher komplett. Der Grund dafür: In salzfreiem Wasser bilden sich keine Ionen – und die sind verantwortlich für Korrosion, darum rostet Metall durch Meerwasser zum Beispiel schneller.

Wie hoch sollte der pH-Wert sein?

Gleichzeitig ist aber der pH-Wert entscheidend. Denn der sollte auf das verwendete Material in Ihrer Heizungsanlage abgestimmt sein: Während etwa für Aluminium-Installationen ein pH-Wert von 8,2 - 9,0 eingehalten werden muss, braucht Kupfer einen Bereich von 8 - 11 und Stahl einen pH-Wert von 9 - 13. Da moderne Heizungsanlagen oft aus mehreren Materialien bestehen, schreibt die VDI-Richtlinie 2035 einen pH-Wert zwischen 8,0 und 10 vor, um sozusagen alle Materialien abzudecken. Das stellt ein gewisses Problem dar, weil der pH-Wert sehr schwierig einzustellen ist und sich ständig verändert. Messungen nach Tagen führen plötzlich zu ganz anderen Werten, als am Tag der Heizungsbefüllung. Und auch nach Wochen können sich wieder Änderungen ergeben, bis der Wert optimal eingestellt ist. Im schlimmsten Fall muss der pH-Wert nachreguliert werden. Dem Sinken des pH-Wertes kann man im vornherein durch den Einsatz eines speziellen pH+ Ionenaustauscherharzes entgegenwirken, dieses erhöht und stabilisiert den pH-Wert bereits bei der Heizungsbefüllung. In Folge kann der Zusatz von chemischen Mitteln reduziert oder gar vermieden werden.

Einfache Handhabung ohne Vorkenntnisse

Mit unseren Komplettsystemen zur Heizungsbefüllung und Nachspeisung ist die Installation im Handumdrehen umgesetzt. Einfach zwischen Trinkwasserhahn und Befüllventil anschließen und die Heizung befüllen oder nachspeisen.

Heizungswasser selber herstellen: Ihre Vorteile

  • Einfacher Anschluss zwischen Trinkwasserhahn und Befüllventil Ihrer Heizungsanlage
  • Komplettsets in allen Größen, zur Befüllung oder Nachspeisung
  • Erzeugt je nach Modell zwischen 150 und 9.000 Liter Heizungswasser
  • Gleichmäßig hohe Wasserqualität
  • Sofort einsetzbar
  • Harze leicht auswechselbar

Heizungsbefüllstation nach Maß!

Nur mit einer optimal eingestellten, fachmännisch installierten Heizungsbefüllstation können Sie sicher sein, dass Ihr Heizungswasser der VDI-Richtlinie 2035 entspricht – und Sie Ihre Anlage sicher und effizient betreiben.

Wir planen und konstruieren maßgeschneiderte VE-Wasser-Systeme in allen Größen und Ausführungen: Mobile VE-Wasser-Filter oder stationäre Anlagen für jeden Zweck, mit direkter Speisung aus der Wasserleitung oder aus einem Tank. Wir liefern auch die Druckerhöhungstechnik gleich mit. Unsere Sonderanlagen sind langlebig und professionell in unserem Haus gefertigt, durch geschultes Fachpersonal aus dem Sanitär-, Hydraulik- und Elektrohandwerk.

Heizungsbefüllstation: Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Permanent komplett kalkfreies Heizungsbefüllwasser
  • Keinerlei Salze oder Mineralien
  • Schweb- und Feststoffe bis 1μm (0,001mm) werden entfernt
  • Ein Rückschlagventil verhindert, dass Heizungswasser in die Trinkwasserleitung gelangt
  • Wasserreinheitskontrolle in μS: Destilliertes Wasser hat ca. 10μS, Regen 100μS, Leitungswasser bis 1.000μS

So wird die Heizungsbefüllung richtig angeschlossen

Hier haben wir detaillierte Anleitungen für die unterschiedlichen Heizungswasseranlagen für Sie zusammengestellt – einfach kostenlos herunterladen!

Welches System für meinen Anwendungsfall

Nachspeisesysteme: fest oder mobil?

Nachspeisesysteme zur Heizungsbefüllung können entweder fest installiert oder als tragbare Mobillösung zur Heizungswasseraufbereitung eingesetzt werden.

Die genaue Abnahmemenge richtet sich nach der örtlichen Wasserhärte und Filterharzmenge in Ihrem System. Ein grober Richtwert: Pro Liter Filterharz lässt sich ein Liter Wasser pro Minute vollentsalzen. Bei einer 10"-Harzkartusche mit rund 700 ml Inhalt sind somit 0,7 l/m möglich.

Alle unsere Systeme haben Durchflussbegrenzer, damit Sie bedenkenlos den Wasserhahn aufdrehen können. Lediglich bei größeren Nachspeisemengen sollten Sie auf eine Heizungswasser-Erstbefüllung zurückgreifen.

Bei laufendem Betrieb: Heizungswasser über 60°C

Wenn Heizkreisläufe während der Heizperiode vollentsalzt werden müssen, kann die Vorlauftemperatur oftmals nicht unter 40°C gefahren werden. Für diesen Fall haben wir spezielle Heißwasser-Entsalzer für die Einbindung in den Heizkreislauf im Angebot.

Unser Heißwassser-Entsalzer – Ihre Vorteile:

  • Sie müssen nicht erst den kompletten Heizkreis entleeren
  • Zeitintensives Entlüften entfällt komplett
  • Die Heizleistung wird nur minimal oder überhaupt nicht reduziert

Heißwasser-Heizungsbefüllung: unser Profi-Tipp

Wenn Sie unser AFT-Heizungswassersystem im Heizkreis einsetzen, sollten Sie die Einbindung möglichst im Rücklauf installieren. In diesem Fall sollten Sie darauf achten, dass bei einer unbeaufsichtigten Befüllung nicht doch zu hohe Temperaturen entstehen. Die eingesetzten Schlauchleitungen müssen zwingend den Temperaturen in Abhängigkeit von Druck und Umgebungstemperatur standhalten!

Messtechnik für Reinstwasser und Heizungswasser

Zum einen ist die Ausgangswasserqualität für den Heizungsbefüller wichtig, zum anderen soll das Heizungswasser aber nur bis zu einem gewissen Leit- oder Reinheitswert gefiltert werden. Genau für diesen Einsatz bieten wir eine Microsiemens-Messeinheit an, die am Eingang und Ausgang des Vollentsalzers eine Messsonde installiert hat. Somit kann z. B. bei einer Wasserqualität von 100µS/cm die Kreislaufreinigung abgeschlossen werden.

Technischer Hintergrund: VE-Wasser, Destillation, Vollentsalzung, Umkehrosmose

Vollentsalztes Wasser (VE-Wasser), auch demineralisiertes Wasser genannt, ist komplett von Kalk und Mineralien befreit. Also wie bei destilliertem Wasser, lediglich die Herstellungsweise unterscheidet sich.

Destilliertes Wasser

Bei der Destillation wird Wasser durch Verdampfung und Abkühlung von Kalk und Mineralien getrennt, da nur das reine H2O verdampft und die unerwünschten Wasserinhaltsstoffe zurückbleiben. Bei der Heizungswasserherstellung mittels Ionenaustausch oder Umkehrosmose wird das Wasser ohne Verdampfung gereinigt.

Vollentsalztes Wasser

Eine Vollentsalzung ist hingegen ein chemisches Verfahren, das dem Leitungswasser unerwünschte Inhaltsstoffe entzieht: Natrium, Calcium, Chloride, Carbon und viele mehr.

Bei der Verdunstung von Wasser entstehen Trockenrückstände, die aus Salzen, Kieselsäure und anderen Inhaltstoffen bestehen. Diese Rückstände können je nach verwendetem Wasser zwischen 0,5 und 5 g pro verdunstetem Liter Wasser ausmachen. Sie lagern sich nun in Ihrer Heizungsanlage ab und verblocken Kapillare und Ventile, sie belegen Fühler und Sensorik.

Umkehrosmose

Die Umkehrosmose ist ein sehr feinmaschiges Filterverfahren, das nur die H2O-Moleküle passieren lässt und alles andere aus dem Heizungswasser entfernt. Damit die verwendete Filtermembrane nicht nach kürzester Zeit zugesetzt wird, strömt eine gewisse Wassermenge über die feinen Maschen und wäscht die Verunreinigungen aus – ähnlich wie bei einem Rückspülfilter. Das Abwasser (Konzentrat) beträgt hier ca. 20 bis 50% der Reinstwassermenge (Permeat). Dieses Verhältnis variiert je nach zu reinigendem Eingangswasser und der eingesetzten Umkehrosmose-Membrantechnik. Hier wird zwischen Hochdruck- & Niederdruckmembranen unterschieden. Das VE-Wasser bei einer Hochdruck-Osmose hat eine höhere Reinheit als eine Niederdruckosmose.

Neue Systeme für Ihre Heizungsbefüllung

Unsere neuen Systeme dienen dem Komfort bei der Aufbereitung von Heizungswasser, im speziellen zur Kreislaufreinigung für Fussbodenheizkreisläufe. Das System beinhaltet eine Zirkulationspumpe und schickt das gesamte Heizungswasser durch einen Partikelfilter, der alle Partikel und Schlämme bis 20 µm entfernt. Danach folgt die Vollentsalzung mit Enthärtung. Zu guter letzt ist das System noch mit einem Magnetfilter zur Eisenabscheidung ausgestattet.

Preise und Anleitungen finden Sie in unserer Rubrik "Heizungswasser".

Heizungsanlagen und Komponenten wie Fussbodenheizung, Umwälzpumpen, Rohre und Verschraubungen belegen sich bei nicht fachgerechtem aufberetetem Heizungswasser. Der im Leitungswasser gelöste Kalk und Mineralien "fällen" bei Temperaturen > 60°C aus und lagern sich an allen Rohrwandungen und Heizungskomponenten ab.

Wird bei der Heizungsbefüllung Wasser mit einer hohen Leitfähigkeit verwendet, ist das Heizungswasser also salzreich, dann wird eine Korrosion unterstützt und beschleunigt.

Was ist vollentsalztes Wasser?

Vollentsalztes Wasser ist frei von Kalk und Salzen, denn eine Vollentsalzung ist immer automatisch auch eine Enthärtung. Die unterschiedlichen Verfahren zur Herstellung von VE-Wasser benötigen eine vorangegangen oder gleichzeitige Enthärtung.
Bei der Vollentsalzung durch Ionenaustausch werden die störenden Kalk- und Salzionen gegen andere unschädliche Ionen ausgetauscht.
Die Vollentsalzung mittels Umkehrosmose entfernt ebenfalls den Kalk, da die Osmosemembrane nur das reine H2O passieren lässt oder als Industrie-Osmose sogar eine vorgeschaltete Enthärtung benötigt.

Heizungswasseraufbereitung: Vollentsalzung oder Enthärtung

Beides! Da eine Vollentsalzung immer eine gleichzeitige Heizungswasser-Enthärtung vornimmt und die Entsalzung Ihres Heizungswassers höchste priorität hat, werden beide Verfahren angewendet. Gerne erklären wir Ihnen den Vorgang, bzw. den Prozess der Heizungswasseraufbereitung genau. Hierzu rufen Sie uns einfach an.

Kartuschen, Patronen, Harz - was bietet mir die optimale Heizungswasseraufbereitung

Das Zulaufwasser, also Ihr Leitungswasser benötigt immer eine gewisse Verweildauer an dem Mischbettharz um restlos gereinigt zu werden. Die sogenannte Reaktionszeit kann über die Grösse Ihrer Heizungswasser-Aufbereitung gesteuert werden.
Bei einem Befüllsystem mit z. B. 10 Liter Fassungsvermögen an Graulat, können mindestens 10 Liter Heizungswasser pro Minute produziert und entnommen werden.
Die Zulaufwasserqualität ist hier ein entscheidenter Faktor. Befindet sich viel Kalk im Wasser, muss das Granulat natürlich mehr leisten. Somit erhöht sich die Abnahmenmengen an Heizungswasser, wenn Ihr Stadtwasser weicher ist.

AFT Kontakt

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Wenn Sie mehr über unsere Produkte und Leistungen erfahren möchten, ist unser Kundendienst persönlich für Sie da. Lassen Sie uns in Kontakt treten: Telefonisch unter +49 9127-90424-80 (Mo bis Fr von 8.00 Uhr – 16 Uhr). Oder Sie senden uns direkt eine Nachricht.

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