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Enthärtungsanlagen

Wasserenthärtungsanlagen entziehen dem Zulaufwasser Magnesium und Calcium. Der Kalk, also die Härtebildner sind für den menschlichen Organismus völlig unbedenklich, jedoch für viele technische Anwendung problematisch.
Im Bereich der Warmwassererzeugung kommt es verstärkt zur Ausfällung, also zur Ablagerung an Oberflächen. Unabhängig vom Härtegrad entstehen immer Ablagerungen. Lediglich die Geschwindigkeit, mit der die unerwünschte Kalkschicht aufgebaut wird, variiert in Abhängigkeit der örtlichen Wasserhärte. Zudem können sich Bakterien auf der rauen Kalkschicht ansiedeln und das Brauchwasser negativ beeinflussen.
Weitere Anwendungen für eine Enthärtungsanlage wären Osmoseanlagen, wenn Wirkungsgrade von bis zu 75% erreicht werden sollen. Die Härtebildner verblocken das Osmosemodul und müssen mit einem erhöhten Konzentrationsanteil, also Abwasser ausgewaschen werden.
Wir bieten Anlagen zur Wasserenthärtung für gewerbliche und industrielle Anwendungen, sowie für den Einsatz bei Privatanwendungen.

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Enthärtungsanlagen

Wasserenthärtungsanlagen entziehen dem Zulaufwasser Magnesium und Calcium. Der Kalk, also die Härtebildner sind für den menschlichen Organismus völlig unbedenklich, jedoch für viele technische Anwendung problematisch.
Im Bereich der Warmwassererzeugung kommt es verstärkt zur Ausfällung, also zur Ablagerung an Oberflächen. Unabhängig vom Härtegrad entstehen immer Ablagerungen. Lediglich die Geschwindigkeit, mit der die unerwünschte Kalkschicht aufgebaut wird, variiert in Abhängigkeit der örtlichen Wasserhärte. Zudem können sich Bakterien auf der rauen Kalkschicht ansiedeln und das Brauchwasser negativ beeinflussen.
Weitere Anwendungen für eine Enthärtungsanlage wären Osmoseanlagen, wenn Wirkungsgrade von bis zu 75% erreicht werden sollen. Die Härtebildner verblocken das Osmosemodul und müssen mit einem erhöhten Konzentrationsanteil, also Abwasser ausgewaschen werden.
Wir bieten Anlagen zur Wasserenthärtung für gewerbliche und industrielle Anwendungen, sowie für den Einsatz bei Privatanwendungen.

Im privaten Bereich findet die Wasserenthärtung Ihren Einsatz zur Aufbereitung des Leitungswassers zum Beispiel im Trinkwasserbereich.
Hierfür eignen sich Kabinettbehälter oder Doppelenthärtungsanlagen besonders gut. Diese Ein- oder Zwei-Säulen-Systeme sind so konzipiert, dass das zur Enthärtung eingesetzte Harz sich durch Salzsole automatisch regeneriert, so dass Sie ohne großen Wartungsaufwand konstant Weichwasser entnehmen können.

Wie funktionieren unsere Enthärtungsanlagen?

Die im natürlichen Wasser enthaltenen Härtebildner wie Kalzium (Ca2+)- und Magnesium (Mg2+)- Ionen werden in der Enthärtungsanlage gegen Natriumionen (Na+) ausgetauscht. Hierfür werden Ionenaustauscher (kugelförmige Kunststoffgranulate auf Polystyrol Basis) eingesetzt. Die Wasserenthärtung mittels Ionenaustausch ist ein Aufbereitungsprozess. Zur Wasserenthärtung dient bei diesem Prozess ein stark saurer Kationenaustauscher. Dieser ist mit Natrium-Ionen beladen und tauscht diese äquivalent gegen die Ionen der Härtebildner Kalzium und Magnesium aus.

Einstellen der Verschnitthärte

Die Verschnitthärte ist der Härtegrad, der nach der Enthärtung in Ihrem Wassernetz ankommen soll. Beim Verschneiden wird dem enthärteten Wasser mit 0°dH das normale Leitungswasser beigemischt. Am Steuerkopf ist dafür ein Verschneideventil vorgesehen, mit dem die beigemischte Wassermenge reguliert wird. Mit dem im Lieferumfang enthaltenen Härtemessbesteck können Sie die Verschnitthärte prüfen und so auf den gewünschten Wert einstellen. Hierbei ist auf den Natriumgehalt des Wassers zu achten. Der empfohlene Grenzwert liegt bei 200 mg/l laut Trinkwasserverordnung. Den Wert, den Sie nach der Verschneidung erhalten, können Sie mit einer einfachen Formel berechnen:

(Rohwasserhärte - Verschnitthärte) x 8,2 mg/l/°dH + Natriumgehalt Rohwasser

Wenn wir als Beispiel München nehmen und einer Verschnitthärte von 8°dH ergeben sich folgende Werte:

(17°dH Rohwasserhärte München - 8°dH Verschnitthärte) x 8,2 mg/l/°dH + 5,6 mg/l Natriumgehalt Rohwasser = 79,4 mg/l Natriumgehalt.
Dieser Wert liegt deutlich unter dem Grenzwert und kann somit eingehalten oder sogar noch weiter reduziert werden.

Die Auslegung einer Enthärtungsanlage errechnet sich wie folgt:

Harzvolumen x 3000 / örtliche Wasserhärte in dH = Ausbeute an Weichwasser je Flasche

Der gewöhnliche Tagesbedarf einer Person liegt bei ca. 120-150 Liter Wasser. Bei einem 4-Personen Haushalt entspricht dies 480-600 Liter.
Da die Flaschen regelmäßig gespült werden sollten, was Teil der Regeneration ist, sollte der Bedarf für 2-3 Tage berechnet werden, damit konstant enthärtetes Wasser zur Verfügung steht, welches bereits von Kalk befreit wurde.
In unserem Beispiel liegt der Verbrauch für 3 Tage also bei maximal 1800 Liter. Wenn wir dies auf unsere Formel anwenden können wir die benötigte Harzmenge für die Enthärtung errechnen:

1800 * örtliche Wasserhärte (Beispiel 16) / 3000 = 9,6 Liter Harzvolumen pro Flasche.

Die ideale Anlage für einen 4-Personen Haushalt mit 16° dH ist demnach eine Enthärtungsanlage mit einer 10 Liter Harzflasche.

Sollte eine größere Anlage für ein Mehrfamilienhaus benötigt werden, in dem zum Beispiel 15 Personen wohnen, kann sich die Anschaffung einer Doppelenthärtungsanlage lohnen, da hier eine Flasche regeneriert werden kann, während die zweite Flasche im Betrieb ist. Somit kann permanent Weichwasser in großen Mengen entnommen werden.

Sprechen Sie unsere Berater zum Thema Wasserenthärtung an. Sie erreichen uns unter 09127 90424-80.

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