Mischbettharz berechnen
Ein Liter Mischbettharz liefert bei 10 °dH rund 150 Liter vollentsalztes Wasser. Bei 20 °dH sind es noch etwa 75 Liter, bei 5 °dH dagegen 300. Die Wasserhärte am Aufstellort entscheidet damit unmittelbar darüber, wie groß die Anlage ausfallen muss und wie oft nachgefüllt wird.
Der Rechner nimmt Ihnen diese Umrechnung ab. Nach acht Angaben erhalten Sie bis zu vier Vorschläge – den günstigsten Drucktank, das günstigste Kartuschensystem, die günstigste tragbare Lösung und die günstigste Station, jeweils mit den Kosten über zwölf Monate.
Wo soll die Anlage stehen?
Fest am Wassernetz oder wechselnd im Einsatz.
Wofür wird das Wasser gebraucht?
Der geforderte Leitwert steht jeweils dahinter.
Gibt es einen genauen Zielwert?
Nur ausfüllen, wenn ein bestimmter Leitwert vorgeschrieben ist.
Wie hart ist Ihr Leitungswasser?
Härte oder Leitwert – je nachdem, was vorliegt.
Wie viel VE-Wasser brauchen Sie am Stück?
Die Menge zwischen zwei Harzwechseln.
Wie schnell wird entnommen?
Die Leistung, die dauerhaft anliegen soll.
oder in Liter je Minute
Ein Feld genügt, das andere rechnet sich mit.
Wie viel im Monat, über das Jahr gesehen?
Grobe Schätzung genügt.
Oder, wenn die Menge nur einmal gebraucht wird:
Wird warmes Wasser aufbereitet?
Gemeint ist die Temperatur am Eingang der Anlage.
Ihre Auslegung
- MENGE INSGESAMT
- —L
- STANDZEIT
- —
- HARZKOSTEN JE 1.000 L
- —€
- MÖGLICHE ENTNAHME
- —l/h
Ihre Angaben
Wie viel Mischbettharz brauche ich für meine Heizung?
Das hängt an der Wasserhärte. Eine Anlage mit 200 Litern Füllvolumen braucht bei 10 °dH rund 1,3 Liter Harz, bei 20 °dH bereits gut 2,7 Liter. Rechnen Sie Nachspeisewasser für die ersten Betriebsjahre dazu.
Wie berechne ich die Ausbeute selbst?
Liter Harz mal 1500 geteilt durch die Wasserhärte in °dH ergibt die Liter VE-Wasser, anschließend bewertet nach dem geforderten Zielleitwert. Liegt nur der Leitwert des Rohwassers vor: 35 µS/cm entsprechen etwa 1 °dH.
Warum reicht bei hartem Wasser eine einzelne Kartusche nicht?
Eine Kartusche fasst 0,7 bis 0,75 Liter Harz. Ab 10 °dH ist sie zu schnell erschöpft, um den Leitwert über die gesamte Befüllung zu halten. Deshalb arbeitet das HWN Dual mit zwei, das HWN Triplex mit drei Filtereinheiten.
Woran erkenne ich, dass das Harz verbraucht ist?
Am steigenden Leitwert. Ein Messgerät am Ausgang zeigt das sofort, Indikatorharz wechselt zusätzlich die Farbe. Wird über den Grenzwert hinaus weitergefahren, gelangt ungereinigtes Wasser in die Anlage.
Wie oft muss nachgefüllt werden?
Der Rechner gibt die Zahl der Füllungen im Jahr aus, sobald der monatliche Verbrauch eingetragen ist. Bei reiner Nachspeisung reicht eine Füllung oft über Jahre, bei laufender Prozessentnahme nur Wochen.
Lässt sich verbrauchtes Harz wiederverwenden?
Für Drucktanks gibt es den Regenerierservice, und mehrere Baureihen sind auf Wunsch mit regenerierbarem Harz lieferbar. Kartuschen werden getauscht.
Was passiert bei zu hoher Entnahme?
Das Harz braucht Kontaktzeit. Wird zu schnell gezapft, steigt der Leitwert, obwohl noch Kapazität vorhanden ist. Der Rechner berücksichtigt das und schließt zu kleine Behälter aus.