Brunnenwasser - Trinkwasseraufbereitung
Brunnenwasser ist eine günstige Alternative zu Leitungswasser – doch oft beeinträchtigen Eisen, Mangan, Nitrat oder Keime den Geschmack, die Optik und leider auch die Gesundheit. Ohne Aufbereitung drohen Verfärbungen, Kalkschäden und gesundheitliche Risiken.
Der Trinkwasserfilter für Brunnenwasser löst das im Handumdrehen: Mit mehrstufiger Filtration aus Sedimentfilter, Aktivkohle, Enteisenung und UV-Desinfektion wird das Wasser kristallklar, keimfrei und lecker. Haushalt, Heizung und Familie bleiben geschützt – zentrale Systeme fürs ganze Haus oder kompakte Lösungen für die Küche.
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- 3 Filterstufen für optimale Ergebnisse
- Entfernt Sediment- und Schadstoffe sowie Bakterien und Viren
- Geeignet für Gewerbe, Industrie und Haushalt
- Hohe Durchflussrate von bis zu 1400 l/h möglich
- Bis zu 60 Liter pro Stunde, selbstansaugend
- Langlebige Filter und Membranen in Industriequalität
- Funktioniert vollkommen ohne Strom
- Robuste, transportable Bauweise aus lackiertem Stahl
- Bis zu 60 Liter pro Stunde
- Langlebige Filter und Membranen in Industriequalität
- Selbstansaugende Pumpe 230V ~50Hz
- Robuste, transportable Bauweise aus lackiertem Stahl
- 3 Filterstufen für optimale Ergebnisse
- Entfernt Sediment- und Schadstoffe sowie Bakterien und Viren
- Geeignet für Gewerbe, Industrie und Haushalt
- Hohe Durchflussrate von bis zu 1400 l/h möglich
Trinkwasserfilter für Brunnenwasser sollten immer exakt auf die spezifische Qualität Ihres Wassers abgestimmt sein, um typische Belastungen effektiv zu beseitigen und gleichzeitig einen reibungslosen Durchfluss für den gesamten Haushalt sowie den Garten zu gewährleisten.
Häufige Herausforderungen bei Brunnenwasser
Brunnenwasser entnimmt man in der Regel aus flach liegenden Grundwasserreservoirs, wodurch es keiner strengen Regulierung nach der Trinkwasserverordnung unterworfen ist – die Inhaltsstoffe und Verunreinigungen variieren daher je nach Standort enorm. Einzelne Werte können die festgelegten Grenzen bei weitem überschreiten, weshalb eine maßgeschneiderte Behandlung unerlässlich wird, sobald man es als hochwertiges Trinkwasser einsetzen will.
Zu den gängigen Schwierigkeiten zählen:
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Stark erhöhte Mengen an Eisen und Mangan, die sich durch rostbraune oder schwarze Rückstände, Verfärbungen der Armaturen und einen unangenehmen metallischen Beigeschmack bemerkbar machen.
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Nitratanreicherungen, resultierend aus intensiver Landwirtschaft, auslaufenden Güllelagern oder defekten Kanalisationen, besonders in ländlichen Zonen.
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Bakterielle und mikrobielle Verschmutzungen (wie Kolibakterien oder andere Erreger), oft durch Eintrag von Oberflächenwasser, Brunnenlücken oder Regenwasserinfiltration.
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Partikelbelastungen wie feiner Sand, Schlamm oder Rostschuppen, die Geräte und Filter verstopfen.
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Organische Rückstände, Pflanzenschutzmittelspuren sowie störende Aromen und Gerüche, die den Genuss des Wassers mindern.
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Hohe Kalk- und Magnesiumgehalte, die zu hartnäckigen Ablagerungen in Rohren, Heizsystemen und Haushaltsmaschinen führen.
Um festzustellen, ob Brunnenwasser für den täglichen Trinkbedarf geeignet ist, empfehlen wir dringend eine umfassende Laboranalyse gemäß geltenden Standards.
Wichtige Auswahlkriterien für Trinkwasserfilter bei Brunnenwasser
Beim Kauf eines Trinkwasserfilters für Brunnenwasser gilt es, mehrere Aspekte sorgfältig zu prüfen, damit die Installation langfristig zuverlässig läuft und sich wirtschaftlich lohnt.
Entscheidend sind folgende Punkte:
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Eine detaillierte Wasserprobe als Grundlage: Erst mit genauen Daten zu Schadstoffen, Mineralien und Keimen lässt sich die optimale Filterstrategie entwickeln, etwa gegen Eisen, Nitrat oder Mikroben.
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Klare Definition des Verwendungszwecks: Ob für Gartennutzung, Sanitäranwendungen oder als vollwertiges Trinkwasser in Küche und Bad – die Anforderungen unterscheiden sich erheblich.
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Passgenaue Abstimmung auf Pumpleistung: Die Filterkapazität muss zur Brunnenförderung und zum Verbrauch im Haushalt (in Litern pro Stunde oder Tag) harmonieren, um Druckverluste zu vermeiden.
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Kombinierte Filterstufen: Praxisbewährte Systeme nutzen Sedimenteinschläge, Aktivkohle, Spezialfüllungen (für Eisenentfernung) sowie Membranen oder UV-Strahlung, um breit abzusichern.
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Wartungsfreundlichkeit und Hygiene: Filterkartuschen müssen regelmäßig ausgetauscht werden, Anlagen gespült und überwacht, um Keimwachstum zu verhindern.
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Zertifizierung für Trinkwasser: Alle Materialien im Kontakt mit Wasser sollten lebensmittelecht und normgerecht sein.
Ein typisches Szenario für ein Einfamilienhaus: Eine Kette aus Grobfilter, Eisenmangan-Entferner, Aktivkohle und UV-Lampe; bei Premiumansprüchen kommt unter der Spüle eine Umkehrosmose hinzu.
Charakteristische Stoffe in Brunnenwasser
Grundwasser enthält von Natur aus diverse Mineralien, die durch menschliche Einflüsse jedoch oft konzentriert werden. Regionale Unterschiede sorgen dafür, dass manche Parameter harmlos bleiben, andere aber problematisch hoch ausfallen.
Besonders betroffen sind:
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Eisen (Fe) und Mangan (Mn): Fast überall präsent, verursachen sie Fleckenbildung, Verstopfungen und metallischen Nachgeschmack.
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Nitrat (NO3): Häufig in Ackerlandschaften überhöht durch Dünger und Abwässer.
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Ammonium, Nitrit, Sulfate oder Chloride: Je nach Geologie und Umwelteinwirkungen angereichert.
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Erreger und Mikroorganismen: Bei unzureichendem Brunnenschutz oder nach Starkregen.
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Organischer Kohlenstoff (TOC), Pflanzenschutzmittel oder Düngemittelrückstände: In landwirtschaftsnahen Lagen oder Altlastenbereichen.
Solche Stoffe stören zunächst sensorisch, bergen bei Überdosierung jedoch gesundheitliche Risiken für Trinkwasser.
Empfohlene Filterverfahren für Trinkwasser aus Brunnen
Zur Umwandlung von Brunnenwasser in sicheres Trinkwasser setzt man in der Regel modulare Systeme ein, die verschiedene Technologien intelligent verknüpfen.
Mechanische Partikelfilter
Diese schützen vor groben Verunreinigungen wie Sandpartikeln, Rost und Trübungen und verlängern die Haltbarkeit nachfolgender Stufen. Aus Vlies oder gewickelten Fasern gefertigt, bilden sie den robusten Einstieg direkt nach der Pumpe.
Vorteile umfassen:
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Zuverlässigen Schutz der gesamten Hausinstallation.
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Günstige Anschaffung und unkomplizierten Wechsel der Einsätze.
Aktivkohle-Filterung
Durch Adsorption fängt Aktivkohle organische Moleküle, Geruchsnoten und Pestizidrückstände ab. Perfekt zur sensorischen Aufwertung und Vorbehandlung für klares Trinkwasser.
Besonderheiten:
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Mildert Chlor, Aromen und organische Spuren – ohne Mineralien zu rauben.
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Erhöht den Trinkspaß spürbar.
Eisen- und Manganentfernung
Spezialisierte Medien oxidieren und filtern diese Metalle heraus, oft mit Belüftung kombiniert. So bleiben Armaturen makellos und Geräte geschützt.
Stärken:
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Stoppt Verfärbungen und Ablagerungen langfristig.
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Erfrischt Geschmack und bewahrt nachgelagerte Filter.
Wasserenthärtung durch Ionentausch
Kalzium und Magnesium werden gegen Natrium ausgetauscht, um Kalk zu minimieren. Ideal bei hartem Brunnenwasser für langlebige Rohre und Boiler.
Merkmale:
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Weniger Kalkschäden, höhere Effizienz von Heizern.
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Zentrale Lösung für Hauswasser.
Umkehrosmose-Systeme
Hochpräzise Membranen filtern bis 99% der gelösten Stoffe wie Salze, Nitrat, Schwermetalle und Mikroplastik. Optimal für reine Trinkwasserstellen.
Pluspunkte:
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Umfassender Schutz vor Schadstoffen.
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Speziell bei Nitrat oder anspruchsvoller Reinheit.
UV-Strahler zur Keimreduktion
Ultraviolettes Licht tötet Bakterien und Viren ab, ohne Zusätze oder Geschmacksveränderungen. Als finale Barriere unschlagbar.
Eigenschaften:
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Natürliche Desinfektion.
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Perfekt für Eigenbrunnen mit Keimrisiko.
Kompakte Mehrstufen-Filterstationen
Diese integrieren Sediment, Kohle und Spezialkassetten flexibel. Anpassbar an Analysen, ob zentral oder lokal.
Vorteile:
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Hohe Anpassungsfähigkeit.
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Praktisch für Küche oder Hausanschluss.