Hohlfaserfilter zur Ultrafiltration 10" x 2,5"
- Filtrationsfeinheit 0,01 µm, Ultrafiltration
- Passend für alle gängigen 10" x 2,5" Filtergehäuse
- Hält Bakterien, Trübstoffe und Mikroplastik zurück
- Mehrmaliges Rückspülen möglich
39,90 €*
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Hohlfaserfilter 10 Zoll – Ultrafiltration für Trink- und Prozesswasser
Der Hohlfaserfilter ist ein Ultrafiltrationsmodul in der Baugröße 10" x 2,5" und passt damit in alle gängigen Filtergehäuse. Er arbeitet rein mechanisch, ohne Chemie und ohne Strom, und hält Bakterien, Trübstoffe und Mikroplastik zurück.
» Funktionsweise
Das Modul besteht aus einem Bündel feiner Kapillaren aus PVDF. Die Faserenden sind im oberen Kopf vergossen, sodass das Wasser nicht am Bündel vorbeiströmen kann. Der anliegende Leitungsdruck presst es stattdessen von außen durch die Faserwand nach innen – Outside-In-Filtration. Zurückgehalten wird alles, was größer ist als die Membranporen.
Mit einer Filtrationsfeinheit von 0,01 µm liegt das Modul im Bereich der Ultrafiltration. Zum Vergleich: Ein Wassermolekül misst rund 0,0002 µm und passiert die Membran ungehindert, Bakterien liegen mit 0,2 bis 10 µm um ein Vielfaches darüber. Gelöste Salze und Mineralien werden nicht entfernt; dafür ist eine Vollentsalzung oder Umkehrosmose erforderlich.
» Einsatz als Legionellenfilter
Hohlfaserfilter werden unter anderem als Legionellenfilter eingesetzt. Der Grund liegt im Größenverhältnis: Legionella pneumophila misst etwa 0,5 bis 1 µm in der Breite und 2 bis 10 µm in der Länge. Die Membranporen liegen mit 0,01 µm um ein Vielfaches darunter, sodass die Keime rein mechanisch durch Größenausschluss zurückgehalten werden – ohne Chemie, ohne Erwärmung und ohne UV-Licht.
Geht es um die Einhaltung behördlicher Auflagen, stimmen Sie die Auslegung bitte vorab mit unserem Kundenservice ab.
» Einsatzbereiche
- Trinkwasser: als letzte Stufe hinter Sediment- und Aktivkohlefilter
- Labor und Pharmazie: Abscheidung von Keimen und organischen Makromolekülen
- Geräteschutz: vor Kaffeemaschinen, Ionisatoren und Laborequipment
» Werkstoff PVDF
PVDF ist gegen die üblichen Reinigungsmittel beständig, reißfest und hält Druckstößen stand. Gegenüber Filtereinsätzen aus Polypropylen erreicht die Hohlfaser eine längere Standzeit.
» Reinigung und Standzeit
Durch kurzes Rückspülen lassen sich abgelagerte Partikel von der Membranoberfläche lösen. Das stellt den Durchfluss wieder her. Wie weit sich der Filter reinigen lässt, hängt von der Art der Verschmutzung ab – grobe Sedimente lösen sich leichter als organische Beläge.
Eine pauschale Standzeit lässt sich nicht angeben. Sie richtet sich nach der durchgesetzten Wassermenge und der Qualität des Zulaufwassers. Als Anhaltspunkt sind im Trinkwasserbereich vier bis sechs Monate in der Regel erreichbar, je nach Bedingungen auch länger. Bei mikrobiologischer Erschöpfung wird das Modul getauscht.
» Technische Daten
| Merkmal | Ausführung |
|---|---|
| Technologie | Ultrafiltration, Durchströmung von außen nach innen |
| Membranwerkstoff | PVDF |
| Filtrationsfeinheit | 0,01 µm |
| Durchfluss | ca. 6 Liter/Minute bei 2 bar |
| Betriebsdruck | 0,1 bis 4 bar, maximal 4 bar |
| Medientemperatur | 2 bis 45 °C, frostfrei betreiben |
| Maße | 10" x 2,5" (⌀ 63,5 mm x 252 mm) |
| Gewicht | 200 g |
| Kompatibilität | alle gängigen 10"-Gehäuse |
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