Heizungsbefüllung HWG mit Griff, Meßgerät und Füllkombination
Heizungswasser fachgerecht entsalzen und entkalken
Heizungswasser-Aufbereitungssystem zur einfachen und schnellen Befüllung für Jedermann. Das falsche Heizungswasser kann schnell zu Problemen und Korrosion im Heizkreislauf führen. Gerade Kupfer-, Aluminium- und Stahlleitungen benötigen einen stabilen pH-Wert, um jahrzehntelang einwandfrei zu funktionieren. Durch die Verwendung unseres Mischbettharzes mit pH-Anhebung erhalten Sie ein kalk- und salzfreies Wasser nach VDI2035 und stabilisieren im gleichen Schritt noch Ihren pH-Wert. Das integrierte Leitfähigkeitsmessgerät bietet zudem eine schnelle und zuverlässige Möglichkeit, die Reinstwasserqualität zu überwachen. Der Druckminderer sowie Durchflussbegrenzer sorgen hierbei dafür das es nie zu einem Überdruck im System kommt und speist das Wasser bei Druckabfall automatisch nach. Der integrierte Systemtrenner erfüllt alle Anforderungen an die DIN EN 1717. Somit können Sie das System dauerhaft an der Trinkwasserleitung angeschlossen lassen und speisen somit immer die optimale Menge an Heizungswasser nach. Dies sorgt für eine effizente und optimal gesteuerte Nachspeisung wodurch sich die Effizienz Ihrer Heizungsanlage um ein Vielfaches erhöhen lässt.
Die druckfesten Komponenten unserer Systeme können direkt an die Trinkwasserleitung installiert werden. Weiteres nützliches Zubehör wie Absperrhähne oder der integrierte Durchflussbegrenzer mit Rückflussverhinderer sorgen für einen reibungslosen und sicheren Betrieb.
Alle Komponenten in Industriequalität und mit erhöhter Druckbeständigkeit.
Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen gerne mit einer fachkundigen Beratung, um die richtigen Produkte für Ihre Anwendung zu finden.
| Typ | Harzvolumen | Höhe x Durchmesser | Gewicht inkl. Harz | Ca.Ausbeute bei 10°GH | Durchfluss pro Minute |
|---|---|---|---|---|---|
| HWG 5 | 5 Liter | 40 x 15,5 cm | 7 kg | 750 Liter | 5 Liter |
| HWG 10 | 10 Liter | 67 x 15,5 cm | 11 kg | 1500 Liter | 10 Liter |
| HWG 15 | 15 Liter | 53 x 23 cm | 12,5 kg | 2250 Liter | 15 Liter |
| HWG 20 | 20 Liter | 95 x 19 cm | 19 kg | 3000 Liter | 20 Liter |
| HWG 20 F | 20 Liter | 55 x 24 cm | 19 kg | 3000 Liter | 20 Liter |
| HWG 30 | 30 Liter | 95 x 24 cm | 27 kg | 4500 Liter | 30 Liter |
| HWG 40 | 40 Liter | 95 x 26 cm | 36 kg | 6000 Liter | 40 Liter |
| HWG 50 | 50 Liter | 117 x 26 cm | 45 kg | 7500 Liter | 50 Liter |
| HWG 60 | 60 Liter | 143 x 26 cm | 54 kg | 9000 Liter | 60 Liter |
» Technische Daten
| Merkmal | Ausführung |
|---|---|
| Material | Drucktank aus HD-PE glasfaserverstärkt |
| Anschluss | Ein- und Ausgang 3/4" außen. Befüllschläuche optional |
| Messeinheit | EVO |
| Filtergranulat | Mischbettharz mit pH-Anhebung - für Heizungswasser optimiert! (Ab 20 Liter separat beiliegend) |
| Trichter | Befülltrichter schwarz (Art. 10280) separat erhältlich, für den Harzwechsel erforderlich |
| Anschlusskopf | Griff mit Edelstahlhalter, Beschriftung IN / OUT |
| Betriebsdruck | 0 bis 6 bar (Drucktank) |
| Berstdruck | 24 bar (Drucktank) |
| Füllkombination | Eingangsdruck höchstens 10 bar, Fülldruck 0,2 bis 4 bar einstellbar, ab Werk 1,5 bar |
| Temperatur | 0 bis 40 °C |
| Farbe | RAL 5015, Fuß & Kopf schwarz |
» Lieferumfang
| Menge | Bestandteil |
|---|---|
| 1 Stück | Druckpatrone mit 2 1/2" Flaschenöffnung inkl. Mischbettharz mit pH-Anhebung - für Heizungswasser optimiert! |
| 1 Stück | Anschlusskopf mit Griff |
| 1 Stück | Steigrohr, Fußsieb, Kopfsieb innenliegend |
| 1 Stück | Leitfähigkeitsmessgerät EVO |
| 1 Stück | Kugelhahn im Eingang |
| 1 Stück | Füllkombination (Druckminderer und Systemtrenner nach DIN EN 1717) |
| 1 Stück | Durchflussbegrenzer (entfällt ab 20 Liter) |
Das System HWG ist ein Ein-Säulen-System gefüllt mit Mischbettharz. Ein Liter dieses Harzes reinigt ca. 150 Liter Leitungswasser bei 10°GH. Das wären ca. 30 Kanister destilliertes Wasser aus dem Baumarkt.
Sind die Harze erschöpft, also verbraucht müssen Sie erneuert werden. Die AFT HWG Serie ist so konzipiert, dass das Entleeren und Wiederbefüllen kinderleicht ist.
Das Auswechseln der Harze dauert ca. 10 Minuten und setzt keine besonderen Qualifikationen voraus. Anhand der ausführlichen Anleitung ist jeder Handgriff klar und schnell umgesetzt. Der Rückversand der Patronen entfällt somit. Keine Wartezeiten oder Produktionsausfälle!
Zum umkomplizierten Harzwechsel empfehlen wir unseren Befülltrichter: https://aft-shop.de/ve-wasser-trichter
* Bilder sind lediglich Beispiele und können je nach Konfiguration abweichen!
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Downloads
| Produktbroschüre und technische Daten (PDF) Heizungswasser HWG Füllkombi · 6 Seiten · 1,1 MB |
| Installations- und Betriebsanleitung (PDF) Heizungswasser HWG Füllkombi · 23 Seiten · 1,4 MB |
| Originalanleitung Füllkombination (PDF) Füllkombination mit Systemtrenner BA · 8 Seiten · 2,3 MB |
| Datenblatt Mischbettharz (PDF) Mischbettharz · 6 Seiten · 0,9 MB |
Häufig gestellte Fragen
Welche Richtlinien gelten für Heizungswasser?
In Deutschland sind die Richtlinien der VDI 2035 (Österreich ÖNORM H 5195-1) maßgeblich und Voraussetzung für die meisten Garantiebedingungen der Hersteller.
Warum muss ich VE-Wasser verwenden?
Normales Leitungswasser stellt ein Problem für Heizungsanlagen dar. Durch die enthaltenen Erdalkalimetalle werden sogenannte Stein- oder Härtebildner ins System eingebracht. Wenn das Heizungswasser nicht aufbereitet wird und dadurch nicht den oben genannten Richtlinien entspricht setzen sich diese Härtebildner an Wärmetauscher und anderen Bauteilen ab. Über die Jahre führt dies schleichend, neben einen höheren Verbrauch und einer stetig abfallenden Leistungseffizienz, auch zum Verlust der Garantie- und Gewährleistungsansprüche bei vielen Herstellern.
Wieviel VE-Wasser kann ich mit dem Heizungswasser HWG mit Griff und Messgerät herstellen?
Die Ausbeute an VE-Wasser ist stark von Ihrer Wasserhärte vor Ort abhängig. Ein Liter Mischbettharz erzeugt bei 10 °GH rund 150 Liter reines VE-Wasser. Gerechnet ist mit einem Harzwechsel bei 100 µS/cm, wie für Heizungswasser üblich. Für strengere Grenzwerte gilt ein kleinerer Faktor, zum Beispiel 1.430 bei 50 µS/cm oder 1.150 bei 30 µS/cm. Die Ausbeute von Mischbettharz lässt sich wie folgt berechnen:
Anzahl Liter Mischbettharz x 1500 : die örtliche Härte in °GH = Liter Reinstwasser
Bitte achten Sie darauf, dass diese Richtwerte nur für unbehandelte Leitungswässer gelten und ggf. abweichen können.
Wie erkenne ich das mein Mischbettharz erschöpft ist?
Hierfür wird ein Leitfähigkeitsmessgerät oder ein spezieller Indikatorharz benötigt.
Über ein Leitfähigkeitsmessgerät wird die Leitfähigkeit im gereinigten Wasser gemessen und somit die Qualität des Wassers und des verwendeten Harzes abgeleitet. Die elektrolytische Leitfähigkeit ist hierbei die wichtigste analytische Größe zur Bestimmung der Reinstwasserqualität. Die Messung erfolgt in µS/cm oder ppm, je nach Verwendung des VE-Wassers gelten unterschiedliche Grenzwerte. Wird der geforderte oder gewünschte Grenzwert überschritten muss das Harz erneuert werden.
Bei der Messung mit Indikatorharz sorgt ein spezieller Farbindikator mit zunehmenden Verbrauch für einen Farbumschwung im Harz und stellt somit den Zustand des angewendeten Harzes dar. Diese Methode ist relativ ungenau und nur für wenige Anwendungen geeignet und zu empfehlen.
Haben Sie Fragen zu Grenzwerten, Harzen oder Messtechniken?
Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen gerne mit einer fachkundigen Beratung die richtigen Produkte für Ihre Anwendung zu finden.
Muss ein Druckminderer vor das HWG Füllkombi?
Die DIN 1988-200 verlangt einen Druckminderer in der Trinkwasserinstallation, sobald der Ruhedruck an einer Entnahmestelle 5 bar überschreitet. In den meisten Häusern sitzt er schon hinter der Wasseruhr, das HWG Füllkombi wird dahinter angeschlossen. Am Eingang der Füllkombination sind höchstens 10 bar zulässig. Ihre Füllarmatur lässt zum Drucktank nur den eingestellten Fülldruck von 0,2 bis 4 bar durch. Der Drucktank selbst ist für 6 bar ausgelegt, sein Berstdruck liegt bei 24 bar.
Darf das HWG Füllkombi dauerhaft an der Trinkwasserleitung bleiben?
Ja. Der Systemtrenner Bauart BA in der Füllkombination trennt Trinkwasser und Heizungswasser nach DIN EN 1717, auch bei Heizungswasser mit Frost- oder Korrosionsschutz. Die Füllarmatur hält den Fülldruck und speist Wasserverluste selbsttätig mit salzarmem Wasser nach. Den Systemtrenner sehen Sie alle sechs Monate an, einmal im Jahr wartet ihn ein Fachbetrieb.